Bei Geldmangel trotzdem ein Auto zu besitzen, ohne es zu kaufen, ist für viele ein Traum.
Autoleasing macht es möglich, denn auch wer nicht viel Geld übrig hat, kann sich so sein Wunschauto finanzieren, indem er monatlich niedrige Raten tilgt.
Doch was sich so verlockend anhört, sieht in der Realität meistens nicht ganz so rosig aus, denn solch eine Langzeitmiete von PKWs bringt auch viele Nachteile mit sich.
In dem Leasingvertrag wird häufig festgelegt, wieviele Kilometer pro Jahr gefahren werden dürfen. Für Menschen, die viel unterwegs sind und die diese angegebene Zahl überschreiten, müssen mit Extrakosten rechnen, da nur die vereinbarte Kilometerzahl in den Mietkosten abgedeckt werden. Das kann unter Umständen sehr teuer werden und die vorher so scheinbar günstige Leasingrate in ein ganz anderes Licht rücken.
Für den Fall, dass man finanziell knapp bei Kasse ist und sich die monatliche Ratenzahlung nicht mehr leisten kann, hilft oft nur der vorzeitige Ausstieg aus dem Vertrag der Langzeitmiete. Darüber hinaus kann es passieren, dass das gemietete Auto zu Schaden kommt, beispielsweise bei einem Unfall oder Beute eines Diebstahls wird.
Vor Auslaufen der Vertragszeit muss bei solchen Fällen der Mieter haften und oftmals die ganzen Restschulden bezahlen, welche natürlich in einer Zahlung schwer zu berappen sind.
Weiterhin fährt man zwar bei der Langzeitmiete von PKWs das neue, moderne Auto, aber man besitzt es nicht. Nach Ablaufen der Vertragszeit gehört das Auto wieder dem Händler und muss zurückgegeben werden. Selbstverständlich ist es möglich, das Auto zu einem vereinbarten Preis abzukaufen, sollte dies jedoch nicht geschehen, steht man mit leeren Händen und ohne Auto da.
Das sonst so glanzvolle Erscheinen der Langzeitmietung von PKWs bringt also auch nicht zu unterschätzende Nachteile mit sich.