Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, ob sie Firmenwagen, die über einen gewissen Zeitraum benötigt werden, als Langzeit-Mietwagen oder über einen Leasingvertrag beschaffen sollen. Grundsätzlich sind beide Konzepte in gewisser Weise ähnlich: Sowohl bei der Langzeitmiete als auch beim Leasing zahlt das Unternehmen eine gewisse monatliche Summe, um das Auto zur Verfügung zu haben. Allerdings kann ein Mietvertrag in der Regel individuell vereinbart werden, während es beim Leasing gewisse Standards gibt. So ist die Langzeitmiete in der Regel schon über einen Zeitraum von nur sechs Monaten möglich, ein Leasingvertrag dagegen läuft normalerweise länger.
Ein weiterer Vorteil sind die niedrigen laufenden Kosten bei der Langzeitmiete. Der Vermieter zahlt Kasko- und Haftpflichtversicherung, darüber hinaus die anfallenden Kfz-Steuern sowie Kosten für Wartungen und Reparaturen, das Unternehmen als Mieter zahlt lediglich die Tankrechnungen. Am Ende des Vertrages gibt es zudem kein Reparatur- oder Restwertrisiko, wie man es von Leasingverträgen kennt. Für den Fall, das ein Langzeit-Mietwagen ausfällt, gibt es vom Vermieter in der Regel umgehend ein Ersatzfahrzeug.

Gerade für kleine Betriebe ist es oft nicht sinnvoll, einen eigenen Fuhrpark aufzubauen. Zudem lassen sich die Kosten für einen relativ langen Zeitraum bereits im Voraus sehr genau kalkulieren und die Raten für die Langzeitmiete sind als Betriebsausgaben in voller Höhe abzugsfähig.
Allerdings sollten die Entscheider in Unternehmen Vorsicht walten lassen, wenn sie sich für die Langzeitmiete und gegen das Leasing entscheiden. Konditionen und Preise unterscheiden sich bei verschiedenen Anbietern teilweise erheblich, daher sollten diese vor dem Abschluss eines Vertrages in jedem Fall ausführlich verglichen werden. Im Internet findet man dazu schnell eine umfangreiche Übersicht, darüber hinaus haben größere Mietwagen-Unternehmen oft eigene Ansprechpartner, die zum Thema Langfrist-Miete ausführlich Auskunft geben können.