Eine gute Alternative zum Kauf eines eigenen Autos, welches man eventuell nicht finanzieren kann, ist das sogenannte Leasing (Mieten eines Wagens). Leasingverträge sind derzeit stark im Trend und haben es mittlerweile in fast jedes Autohaus geschafft. In der Regel kann man die Laufzeit der Verträge ohne zeitliche Einschränkung bis zu sechs Monaten selbst bestimmen. Für den Wagen muss dann eine monatliche Miete gezahlt werden. Diese hängt natürlich vom Wert des Autos und von den im Vertrag festgehaltenen Konditionen ab. In der Regel sagt man, dass man für einen Mittelklassewagen in etwa 500 Euro im Monat zu bezahlen hat.
Eine besonders für Geschäftsleute gute Form des Leasings ist das Langzeitmieten eines Wagens. Das Langzeitmieten ist ab einer Mietzeit von 6 Monaten als solches definiert und unterliegt nur einer zeitlichen Beschränkung des Händlers (In der Regel höchstens 24 Monate).
Der Unterschied zum Leasing ist, dass man natürlich nach Ablauf des Vertrags keinen Anspruch auf den Kauf des Wagens erheben kann. Ansonsten bleiben die Bedingungen gleich. Der Händler kann in seinem Mietvertrag vorschreiben welche Strecke der Wagen pro Monat zurücklegen darf und wie viel der Kunde monatlich zu zahlen hat. Wichtig ist dass man sich hier im ersten Moment nicht von dem offenbar günstigen Preis täuschen lässt. 600 Euro Miete im Monat für einen Mittelklassewagen mag im ersten Moment sehr verlockend klingen, allerdings muss bedacht werden, dass die Mehrwertsteuer hier noch nicht inklusive ist und dass man sowohl die Autoversicherung als auch die Kraftstoffkosten selbst zahlen muss. Ob sich das Langzeitmieten lohnt, hängt von den persönlichen Bedürfnissen an das Fahrzeug ab. Wenn man monatlich dafür bezahlt 3000 Kilometer fahren zu dürfen, sollte man diese Strecke auch weitestgehend voll ausnutzen, um sein Geld nicht für nicht erbrachte Leistung rauszuwerfen.